Gesundheitsratgeber Hausstaubmilben

Die Hausstaubmilben kommen in häuslicher Umgebung vor, da sie außerhalb nicht überleben können. Ursprünglich waren sie in Vogelnestern zu finden und wurden in die häusliche Umgebung übertragen. Sie gehören zu der Gattung der Spinnentiere. Die Dermatophagoides farinae und Dermatophagoides pteronyssinus sind die Arten, die am häufigsten vorkommen. Insgesamt sind mindestens 49 Arten bekannt, von denen 13 im Hausstaub leben und 7 davon am häufigsten anzutreffen sind. Die Größe der Hausstaubmilben beträgt circa 0,1 bis 0,5 mm. Die Farbe ist weiß. Quelle: https://hausstaubmilben.org

 

Das ideale Ambiente für die Hausstaubmilben
Die Hausstaubmilbe ernährt sich von Hautschuppen, wie die Übersetzung des wissenschaftlichen Namens Dermatophagoides besagt. Bevorzugt werden ältere und durchfeuchtete Hautschuppen. Die ideale Umgebung sind Betten, Sofas oder Teppichböden, da dort am meisten Nahrung vorkommt und ideale Verstecke bieten.

 

Allergien
Die Hausstaubmilbe erzeugt Allergien, die vorwiegend durch den Kot, die Eier des Tieres sowie Überreste hervorgerufen werden. Es können Hautreizungen wie starkes Jucken, schwere Atmung und Atemnot bis hin zum Asthma vorkommen. Grundsätzlich haben circa 90% der Asthmatiker parallel eine Hausstaubmilbenallergie.

 

Vorbeugende Maßnahmen
milbenDas Ambiente sollte vorwiegend sauber gehalten werden. Es ist wichtig, stoffähnliche Böden wie Teppich zu vermeiden. Statt diesem sollte Laminat, Parkett oder Fliesen ausgelegt werden. Diese Böden sind leicht abwaschbar und besser von Staub frei zu halten. Die Betten können mittels Milbenschutzbezug geschützt werden. Diese sind für die Matratzen, Decken und Kopfkissen erhältlich. Sie können gewaschen werden, wobei die Durchführung nach den Herstellerangaben unbedingt beachtet werden sollte, damit sie nicht ihre Effektivität verlieren. Jede Maßnahme, die eine Reduzierung vorsieht, hat immer einen entspannende Effekt auf die allergischen Reaktionen.
Da das Optimum bei 25 bis 30 °C sowie bei 70 bis 75 % relative Luftfeuchtigkeit und bezüglich Dermatophagoides pteronyssinus bei 15 bis 20 °C sowie 75 bis 80 % relative Luftfeuchtigkeit liegt, sollte dies in die Gegenmaßnahmen einbezogen werden. Wintermonate sind somit schlechtere Zeiten für die Milben. Selbst eine Erhitzung von 40 bis 50 Grad kann einen Abtötungseffekt bewirken. Nach unterschiedlichen Meinungen sind Höhenmeter zwischen 1.200 und 1.700 nicht mehr geeignet, dass dort die Hausstaubmilben überleben können.

 

Helfende therapeutische Maßnahmen
Es könnten antiallergische Mittel bei starken Reizungen zu sich genommen werden, um die akuten allergischen Reaktionen einzudämmen. Es sollte mit dem behandelnden Arzt über eine Desensibilisierungstherapie gesprochen werden, ob die in dem jeweiligen Fall anwendbar sei. Grundsätzlich hat sich eine Immuntherapie mit subkutanen Injektionen in vielen Fällen als erfolgreich erwiesen. Eine Kur beziehungsweise ein Urlaub in höheren Bergregionen könnten zwischendurch für Entlastungen sorgen.

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