Methadon gegen Krebs?

Methadon – Einsetzbar bei Krebstherapien?

Das Schmerzmittel Methadon ist bekannt seit den 70er Jahren. Es wird oft mals als Drogenersatz bei Heroinabhängigen verwendet. Doch laut neuster Studien kann Methadon tatsächlich die Chance für krebskranke Menschen bedeuten. In Kombination mit einer Chemotherapie kann die Substanz rapide Krebszellen abtöten. Die Nebenwirkungen sind weniger schlimm, als bisher viele Ärzte befürchtet haben. Ist das der Durchbruch in der Krebsheilung?

 

Das Abtöten der Zellen

methadonDas Krebszellen schwer zu zerstören sind dürfte mittlerweile jedem klar sein. Das Immunsystem, sowie Chemotherapien wirken nur in relativ wenigen Fällen. Gott sei Dank ist die Anzahl der geheilten Patienten in den letzten Jahren stark gestiegen. Dennoch gibt es definitiv immer noch zu viele krebskranke Menschen, welche an der dieser Krankheit letztlich auch versterben. Methadon hat scheinbar bei mehr als nur einer Handvoll bewiesen, dass es effektiv gegen Krebszellen wirkt. Das Medikament besetzt spezielle Opioidrezeptoren auf den Krebszellen und mache die die Zellwände durchlässiger. Dies hat zur Folge, dass die chemotherapeutischen Gifte die bösartigen Zellen besser bekämpfen können. Leider fehlt aber ein wissenschaftlicher ( kein medizinischer!) Beweis für die Wirksamkeit.

 

Kaum Nebenwirkungen

Die gefürchteten Nebenwirkungen von Methadon scheinen gar nicht so schlimm, wie bisher angenommen. Das verschreibungspflichtige Medikament wurde bei 27 Probanden eingesetzt. Die schlimmsten Nebenwirkungen waren Übelkeit und Verstopfung. Einige der Probanden schwitzten etwas mehr als gewöhnlich. Eine äußerst positive Nachricht ist, dass das Medikament weder psychisch Abhängig macht, noch zu Benommenheit führt.

 

Gegenwind

Wie bereits erwähnt fehlt es an wissenschaftlichen Beweisen, um Methadon vollkommen in der Krebstherapie einzusetzen. Den Wirkungsmechanismus hat  Chemikerin Dr. Claudia Friesen bereist 2014 der Fachwelt erläutert. Doch ihre Ergebnisse im Labor scheinen keinen Pharmakonzern zu interessieren. Statt auf Unterstützung trifft Frau Friesen auf masse Ablehnung. Der Grund hierfür liegt darin, dass sie Patientenfälle vorstellte. Um einen wissenschaftlichen Beweis zu führen, braucht man klinische Studien. Das diese nicht durchgeführt werden, wird von führenden Pharmakonzernen mit einem nicht vorhandenen Kapital begründet.

Categories: Uncategorized