Patient-reported Outcome (PRO)

Patient-reported Outcome verlängert die Lebenszeit bei Krebspatienten

Laut einer Studie des amerikanischen Ärzteblatts verlängert die Einbindung von Patienten in die Krebsbehandlung die Überlebenszeit. Dieser Vorgang wird mit „Patient-reported Outcome“ bezeichnet.

Die Studie, an welcher 766 Patienten teilnahmen, zeigt deutlich, dass Patienten unbedingt mehr in die Forschung einbezogen werden müssen. Warum das erst jetzt festgestellt wurde, ist mir tatsächlich ein Rätsel. Von September 2007 bis Januar 2011 nahmen Patienten an der Studie teil, welche unter einer Krebserkrankung behandelt wurden. Durchgeführt wurde die Studie am Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York. Rund die die Hälfte aller Patienten wurden gebeten zwei mal pro Woche einen Fragebogen auszufüllen. Grundlage war die Common Terminology Criteria of Adverse Events des US-National Cancer Institute. Immer dann, wenn ein Erkrankter über das neue Auftreten eines Symptom oder über eine Verschlechterung des Allgemeinzustands berichteten, wurde automatisch eine Email an das Zentrum ausgelöst.Somit konnten die Ärzte schneller reagieren und weiteren Komplikationen effektiver Vorbeugen.

Das Ziel der Studie (PRO) war es gewesen Notfälle zu verhindern und die Therapieerfolge zu steigern. Die restlichen Patienten, welche an der Studie teilnahmen wurden bekannterweise in einem Krankenhaus versorgt, welcher aus regelmäßigen Terminen bestand. Hier konnten die Ärzte nur sehr langsam und weniger effektiv gegen auftretende Beschwerden reagieren.

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