Trading – Glücksspiel oder Weg zur finanziellen Freiheit? 

Die Börse, ein Themengebiet, um das sich viele Geschichten und Weisheiten ranken. Die Faszination ist groß, auch dank Filmen wie „Wolf of Wallstreet“ oder „The Big Short“. Es ist die Verlockung, selbst mitzumischen, auf dem internationalen Parkett. Und dabei vielleicht selbst ein kleines Vermögen zu machen. Doch wie sieht das Verhältnis wirklich aus, zwischen Chance und Risiko. Und besteht wirklich ein Suchtpotential, ähnlich wie beim Glücksspiel? Hier gehts zu den Degiro Erfahrungen auf forexbroker.de

Wichtig ist es, über das nötige Grundlagenwissen zu verfügen, was und wie man erfolgreich traden kann. Anders, als beim Glücksspiel, geht es beim Börsenhandel selten um alles oder nichts. Und durch die Vielfalt Handelsmöglichkeiten kann jeder Trader das Risiko seines Geschäfts selbst wählen. Allein dadurch, dass schon einiges an finanziellem Wissen vorhanden sein muss, um einen Broker Account zu eröffnen und die teils komplexen Finanzprodukte zu handeln, ist die Barriere, das Trading als Suchtmittel zu nutzen vergleichsweise hoch.

Hat einen das Trading Fieber jedoch gepackt, sollte man einige Dinge beachten. Zum einen, um langfristig erfolgreich zu sein und zum anderen, um den Adrenalinpegel im Alltag möglichst gering zu halten. Das Auf und Ab an der Börse kann Nerven aufreibend sein. Als wichtigster Grundsatz sei an dieser Stelle aufzuführen, dass man immer nur die Summe an Geld einsetzen sollte, die man im Verlustfall problemlos verschmerzen kann. Es wäre gut, wenn bei jedem Trader im Kopf eine Alarmglocke läutet, wenn er darüber nachdenkt, auf Kredit zu spekulieren. Ein weiterer wichtiger Punkt, den es zu bedenken gilt, ist der Zeitfaktor, bzw. Zeithorizont, mit dem ein Trader beabsichtigt zu handeln oder zu investieren. Eine relativ entspannte und Nerven schonende, aber dennoch chancenreiche Möglichkeit, bietet z. B. der Handel mit Turbo Zertifikaten. Der Zeitraum, zwischen Kauf und Verkauf, kann hier zwischen wenigen Stunden und mehreren Monaten liegen. Das Risiko variiert je nach Ausstattung und Hebel des Zertifikats. Von Vorteil ist, dass der Trader sein Investment nicht permanent im Auge behalten muss und geduldig auf die Realisierung eines Gewinns warten kann.

Etwas anders sieht die Sache hingegen im Bereich des Daytradings aus. Hier liegen zwischen dem Kauf und Verkauf einer Position zwischen wenigen Minuten bis zu einigen Stunden. Wie der Begriff Daytrading besagt, sollen offene Positionen, möglichst bis zum Ende eines Handelstages, geschlossen werden. Diese Form des Handels erfordert Zeit. Nicht bezogen auf den Zeithorizont, sondern auf die Stunden, die ein Trader täglich damit verbringt, den Kurs seines Investments zu verfolgen und den richtigen Moment zum Kauf oder Verkauf abzupassen. Neben einem Vollzeit Job, ist diese Form des Handels schwer zu realisieren. Denn der klassische Bürojob geht mit den Öffnungszeiten von vielen wichtigen Börsen einher. Am Wochenende, wenn niemand im Büro ist, und man Zeit hätte den ganzen Tag zu handeln, stehen auch die Börsenkurse still. Bei Tradern, deren Hauptberuf nicht in den klassischen Bürozeiten liegt, oder jenen, die als Haupterwerb traden, lässt sich das Suchtpotenzial an den vorhandenen Sozialkontakten festmachen. Lassen einen Trader die Börsenkurse auch im Urlaub oder beim abendlichen Dinner nicht in Ruhe, sollte man vielleicht genauer hinsehen.

Alles in allem, schadet Trading niemandem, der die genannten Grundsätze beachtet. Börsennachrichten zu lesen bildet, und anfängliche Verluste sollten, wie bei allem im Leben, als Lehrgeld betrachtet werden, um das man manchmal nicht herum kommt.

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