Zeckenbisse

Was tun bei Zeckenbiss?

Kleine Blutsauger die Angst und Schrecken verbreiten, finden sich an warmen Tagen nicht nur in der Natur. Wer denkt, Wälder und hohe Gräser zu meiden, ist von der Gefahr ein Zeckenbiss an sich noch lange nicht gebannt. Denn auch in den Innenstädten, in Parks sowie im eigenen Heim fühlen sich Zecken pudelwohl. Meist übertragen durch Haustiere, nisten sich die unliebsamen Tierchen in Wohnräumen, Terrassen und Gärten ein. Kein schöner Gedanke, wenn man bedenkt, dass der Zeckenbiss nicht mit einem harmlosen Mückenstich zu vergleichen ist.

 

Plagegeister mit Gefahrenpotenzial

zeckenbiss was dannNehmen wir uns erstmal ihrer bedrohlichen Eigenschaften an. Ein schöner Tag im Freien und unbemerkt schlägt das „Unheil“ zu. Der Zeckenbiss an sich, verursacht keine Schmerzen und geht auch nicht mit einem Juckreiz hervor. Genau das macht ihn so heimtückisch und auch gefährlich. Meist deuten rote kreisrunde Flecken auf den Tathergang hin. Mittig thront meist noch die Zecke, die nach wie vor ihr Unwesen treibt. Dabei treten unzählige Erreger in den Körper und das kann zu fatalen Folgen führen. Im Herbst und Winter haben die Plagegeister nämlich Hochkonjunktur.

Quelle: https://www.borreliose-infektionskrankheiten.de/zeckenbiss-symptome/

Borriolose

Auch Wanderröte genannt, kann zu chronischen Erkrankungen und langfristigen Schäden führen.

Mehr gibt es auf : https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Borreliose/Borreliose.html

FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)

Eine Viruserkrankung die sich im zentralen Nervensystem niederschlägt. Begleitsymptome sind dabei Fieber, Muskelkrämpfe, Kopf- und Gliederschmerzen. In der zweiten gefährlichen Phase, kann eine Gehirnhautentzündung entstehen.

Doch nicht jede Zecke ist mit diesen gefährlichen Krankheitserregern infiziert. Wer dennoch Anzeichen verspürt oder dieser unsicher ist, immer einen Arzt konsultieren.

 

Zeckenbiss was dann?

Erstmal Ruhe bewahren und die Zecke entfernen. Dazu bedarf es keiner großen Kunst und nicht mal einer besagten Zeckenzange. Egel in welche Richtung man dreht, der Zeckenkopf kommt nun wieder zum Vorschein. Also niemals heftig dran ziehen, sondern eine links- oder rechtsdrehende Bewegung ausführen. Ob im Uhrzeigersinn oder nicht, ist der Zecke dabei völlig egal. Dafür den Daumen und Zeigefinger verwenden.

• Von Essig, Klebstoffen oder gar Waschbenzin ist abzuraten. Dabei gerät das Tierchen nur in Todesangst und injiziert weiterhin vermehrt Erreger in den Organismus.

• Ist die Zecke vollständig entfernt, ist die Gefahr weites gehend gebannt. Wer möchte, kann die Zecke auf Borrelien untersuchen lassen, um auf Nummer sicher zu gehen. So ein Test kostet ca. 25 €.

• Nach dem Zeckenbiss ist es anzuraten, die Eintrittsstelle zu desinfizieren und dementsprechend zu beobachten.

• Treten nach dem Zeckenbiss Beschwerden auf, ist es empfehlenswert einen Arzt aufzusuchen. Je nach Art der Erreger, sind verschiedene Symptombilder zu verzeichnen. Im Nachgang bieten sich Bluttests, ebenso bei Borriolose Antibiotika und eine Impfung bei FSME an.

Bei einem Zeckenbiss spielen auch Risikogebiete eine wesentliche Rolle. In Deutschland sind die wesentlichen Regionen der „Hauptangriffe“ in Baden-Württemberg und Bayern zu finden.

 

Vorbeugen – Kleiner Schutz mit großer Wirkung

Lange enganliegende Kleidung oder eine Kopfbedeckung, sind bei Waldspaziergängen und im hohen Gras ratsam. Auch sollte nach einer Tour, Wanderung oder bei Ausflügen, der Körper nach Zecken abgesucht werden. Ebenso der Kopfbereich, denn auch hier nehmen sie mit Vorliebe Platz. Gerade Kleinkinder sind davon betroffen, das sie sich beim Spielen und Toben mehr im Freien aufhalten. Wer kleine Vorkehrungen trifft, kann getrost die Natur und ihren Liebreiz genießen.

Categories: Uncategorized